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NIKON D3000
Sigma 18-200mm F3,5-6,3 DC HSM OS
18mm f18 1/13 ISO 100 0EV

Sonnenaufgang

Mit einer Kompaktkamera sind Sonnenauf- und untergänge mit Hilfe der verfügbaren Motivprogramme relativ einfach umsetzbar. Schwieriger ist es, mit einer Spiegelreflexkamera ein solches Motiv korrekt zu belichten. Im Normalfall wird (je nachdem auf was die Belichtungsmessung eingestellt ist) der Himmel zu hell oder der "Vordergrund" zu dunkel. Dies liegt an der techn. Gegebenheit unserer Kamera, die nur begrenzt viele Helligkeitsabstufungen aufnehmen kann.

Die Lösung kann entweder eine HDR-Aufnahme oder die Verwendung eines Grauverlaufsfilters sein. An dieser Stelle möchten wir auf die Verwendung dieses Filter eingehen.

Auch hier gibt es div. Filtersysteme wie Cokin, Lee, ... oder einzelne Schraubfilter. Mit deren Hilfe kann die abgedunkelte Seite des Filters dazu verwendet werden, den Himmel an die Helligkeit des "Vordergrundes" anzupassen (sprich abzudunkeln). Das führt dazu, dass die Helligkeitsunterschiede wesentlich geringer sind und so problemlos von der Kamera aufgenommen werden können. Bei oben gezeigtem Foto liegt die hell/dunkel Grenze des Filters genau auf Höhe des Wasserspiegels. Nur so konnte das Bild, ähnlich wie es mit dem Auge gesehen wurde, aufgenommen werden.

Merke:

Ist der Himmel viel heller als der Vordergrund des Motivs, sind eure Bilder je nach Belichtungsmessung immer zu hell oder zu dunkel. Zur Abgrenzung dieser Helligkeitsunterschiede verwendet man Grauverlaufsfilter. Die abgedunkelte Seite dreht man immer in Richtung des zu hell dargestellten Teil des Bildes, z.B. auf den Himmel.

Tipps:

Erforderliche Ausrüstung:

Nachmachen erwünscht!
Wir freuen uns über eure Anregungen und Kommentare.

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